Kunstmalerei
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Werdegang

Vita

Ich bin am 23. Dezember 1971 geboren und wuchs in einer großen Familie auf. Meine Begabungen als Künstler bekam ich von meinem Vater Stanislav Frankowski. Er war ebenfalls Künstler. Sein Vater bzw. mein Großvater Josef Frankowski schrieb damals Märchen. Leider durfte ich ihn nicht kennenlernen, da er früh verstorben ist. Mein Vater hat mir als Kind vor dem Schlafen gehen die Märchen meines Großvaters vorgelesen. Mein Neffe, der Sohn von meinem ältesten Bruder, hat die Gabe zum Dichten. Er schreibt Gedichte. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie die Begabungen  von einer Generation zur anderen weitergegeben werden.
Mein Talent wurde schon im Kindergarten entdeckt. Und schon in der Schule habe ich mich entschlossen Künstler zu werden. Bereits in der sechsten Klasse wurde ich von den Lehrern gebeten, Portraits von bekannten Wissenschaftlern zu zeichnen. Nachdem ich die 10. Klasse absolviert habe, bekam ich die Möglichkeit Kunstunterricht zu nehmen bei einer sehr erfolgreichen und talentierten Künstlerin Maria Jaworski. Sie war damals die beste Freundin meiner Schwester. Zur Zeit ist sie im Krakow Museum in Polen tätig. Nachdem ich die Schule beendet habe, wurde ich im Jahre 1989 in der Nowosibirsker Fachschule für Kunst aufgenommen. Das Lernsystem wurde nach  den Techniken der berühmten russischen Künstler  erstellt. Es waren die Künstler aus dem 19. Jahrhundert wie z. B. Vassili Surikow, die Brüder Vasnezowi und Iwan Schischkin. Neben meiner  Ausbildung habe ich abends im Theater „Gistreon“ als Küstler und Darsteller gearbeitet. Durch die Arbeit und den Kontakt zu Künstlern und Darstellern entstanden viele neue Ideen, die ich dann verwirklichen konnte. Denn  schon im Jahre 1992 fand meine erste Ausstellung in Krasnojarsk statt. Zu der Zeit war ich beim Militär in Krasnojarsk. Die Ausstellung war für mich sehr erfolgreich, denn eins meiner Kunstwerke wurde nach Italien verkauft. 1992 traten in Russland viele wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen ein und viele der russischen Künstler hatten plötzlich keine Arbeit mehr, denn der größte Aufraggeber, der Staat, war zerfallen.
Die Künstler waren gezwungen sich selber Aufträge zu suchen. Und anstelle des großen Aufraggebers kamen die kleinen privaten Aufraggeber. Die Bevölkerung wurde in zwei Schichten geteilt. Es gab die Reichen und die Armen, die Mittelschicht existierte nicht mehr. Es wurden viele Kirchen gebaut und einer meiner ersten Auftraggeber war die katholische Kirche in Kasachstan. Das Gemälde sollte zur Einweihung der Kirche fertig sein. Die Erstellung des Werkes war eine große Erfahrung,  und bereitete mir viel Freude. Ich bekam viel Ruhm und Anerkennung für meine Arbeit. Bei der Eröffnung waren ca. 1000 Menschen geladen und unter ihnen war auch der Kardinal aus Italien. Der Priester überreichte mein Werk und nannte dabei meinen Namen. Es waren für mich die ersten Schritte an die Öffentlichkeit. 
Im Jahr 1994 habe ich Svetlana geheiratet. Ich habe das Glück gehabt eine Ehefrau gefunden zu haben, die meine Leidenschaft für Kunst versteht und mich völlig dabei unterstützt. 1995 wurde unser Sohn Stanislav geboren und 1997 siedelte ich mit meiner Familie nach Deutschland um. Hier musste ich alles neu anfangen. Denn keiner kannte weder mich noch mein Talent. 1998 wurde unsere Tochter Alexandra geboren. Doch ich habe weiterhin viel gearbeitet. Wir hatten damals eine Dachgeschosswohnung gemietet, und da entstanden viele meiner weiteren Werke. Im Juni 2004 fand meine erste Ausstellung in Deutschland statt. Ich habe diese Ausstellung mit zwei anderen Künstlern in Dinklage durchgeführt. Im Jahr 2006 ging mein großer Wunsch in Erfüllung und wir haben ein Haus gebaut mit einem Kunstatelier und einer Werkstatt. Ab 2006 habe ich meine selbstständige Tätigkeit als Künstler aufgenommen. Zur Zeit unterrichte ich  Kunst für Kinder und Erwachsene und organisiere regelmäßig Ausstellungen mit den entstandenen Kunstwerken. Zudem nehme ich Aufträge sowohl von Firmen als auch von privaten Interessenten an.
Meine Ausstellungen:   


November 2007  Thema: “Stille“ im Rathaus Holdorf

April 2008 Thema: „Kunst und Design“ in der Halle „Sport Böckmann“

November 2008 Thema: „Werkstatt“ Rathaus Holdorf
November 2009 Thema: „ Herbst“ Rathaus Holdorf
April 2010 Thema: „ Bodypainting“ IGEHA Holdorf
November 2010 Thema: „Landschaft“ Rathaus Holdorf
März 2011 Thema: „ Veränderung in der Natur“ Rathaus Vechta


Ich beschäftige mich derzeit mit den alten Kunstwerken europäischer und russischer Künstler. Diese Werke enthalten viele Geheimnisse der künstlerischen Fähigkeit. Es ist für mich sehr wichtig, dass diese Kunst weder vergessen wird noch verloren geht. Es geschieht oft, dass man auf der Suche nach etwas Neuem, das Vorhandene, aus der Sicht verliert. Dieses Anliegen liegt mir sehr am Herzen und deshalb versuche ich das auch meinen Schülern weiterzugeben.
 
         


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